Präsentation
von Michael Palomino (2007)
Noble Red Man
(Mathew King), Häuptling und Sprecher der Lakota-Indianer, 1983 ca.
aus:
-- Arden, Harvey / Wall, Steve:
Hüter der Erde. Begegnungen mit
Indianern
Nordamerikas; aus dem Amerikanischen von Ursula Wolf. Frederking & Thaler,
1994, S.28-37; Englisch: Beyond Words Publishing Inc.,
Hillsboro, Oregon
-- Webseiten (jeweils angegeben)
Noble Red Man (Mathew King) 1902-1989
Noble Red Man (1902-1989), mit
»bürgerlichem« Namen Mathew King, war
einer der herausragenden Führer des »Indian Reawakenings«, das in den
1960-er Jahren begann. Er war lange Zeit offizieller Sprecher der
Lakota
und beriet Führer des American Indian Movement während und nach der
Besetzung von Wounded Knee 1973.
(aus:
http://www.dtv.de/_google/titel/titel36244.htm)
Das Haus von Noble Red Man (Mathew King) in
Kyle
Noble Red Man (Mathew King), der
Häuptling der Lakota, wohnt im Pine-Ridge-Reservat in South Dakota
("USA") zwischen den heiligen Black Hills und den Badlands in der
kleinen Ortschaft Kyle: Eine Schule, ein paar Läden, ein Imbiss, eine
Kreuzung (S.28).
Karte mit Pine Ridge Reservation
mit Kyle, Badlands und den Black Hills
Die Reporter Arden und Wall
nähern sich seinem Haus. Sie werden von einem abgemagerten Nachbarshund
angeknurrt, als sie an die Fliegengittertür des Hauses von Noble Red
Man klopfen. Im Haus werden Arden und Wall angewiesen, auf einer
abgenutzten Couch platzzunehmen. Noble Red Man selbst setzt sich auf
einen Stuhl gegenüber (S.28).
"Die Ausstrahlung seines Lächelns
erhellt den halbdunklen Raum auf eigene Weise. Die Wand hinter ihm ist
mit kleinen Löchern gesprenkelt." Es sind Spuren von Gewehrkugeln, als
sein Haus von Gangstern des Stammesrat beschossen wurde, denn diese
meinten, Noble Red Man habe die Leute vom American Indian Movement
(AIM) gegen sie unterstützt. Mit einem Schrotgewehr wurde direkt durchs
Fenster geschossen (S.28).
Noble Red Man:
" 'Das waren die Gangster vom
Stammesrat. Sie haben mich beschuldigt, die AIM-Leute zu beschützen,
also haben sie das Haus unter Beschuss genommen. Mit einem
Schrotgewehr, direkt durchs Fenster. Meine (S.28) Enkelin lag auf der
Couch, da wo ihr jetzt sitzt. Es gab nie eine Untersuchung. Doch wir
wissen genau, wer es war. Später wurden diese Kerle ziemlich
verprügelt, aber umgebracht haben wir sie nicht.' " (S.29)
Noble Red Man (Mathew King) im
Stuhl mit Feder in der Hand, 1987 ca.
Gewaltlosigkeit
und Selbstverteidigung
Noble Red Man:
" 'Ich glaube nicht an Gewalt.
Ich kann allerdings mit meinem Gewehr schon eine Menge ausrichten. Ich
bin ein indianischer Krieger. Ich werde kämpfen, bis sie mich töten!"
(S.29)
Noble
Red Man: Der Ausdruck "Sioux" für die Lakota ist unbeliebt
"Nennt uns nicht Sioux, das ist
der Name, den uns der Weisse Mann gegeben hat. Wir sind Lakota." (S.28)
Noble
Red Mans Ankündigung der Weisungen an die Weissen
"Er [Noble Red Man] winkt ab, als
wir zu erklären versuchen, warum wir hier sind. 'Ich weiss genau, warum
ihr hier seid! Der Weisse Mann kam in dieses Land und hat seine
ursprünglichen Weisungen vergessen. Ihr seid also hier, um die
Weisungen zu finden, die ihr verloren habt. Ich kann euch nicht sagen,
welche das waren, aber ich kann vielleicht ein paar Dinge erklären. Es
ist Zeit, dass die Indianer der Welt sagen, was wir wissen. Ich werde
euch also sagen, was ich weiss und wer ich bin. Sperrt eure Ohren auf.
Ihr habt noch eine Menge zu lernen.' " (S.29)
Noble
Red Man: Wer ich bin der Häuptling und Sprecher für die Häuptlinge
'Ich bin ein Indianer. Ich bin
eins von Gottes Kindern. Mein indianischer Name ist Noble Red Man. So
hiess mein Grossvater. Ich bin ein Häuptling. Ich sage, was ich zu
sagen habe. Das ist meine Pflicht. Wenn ich es nicht sage, wer soll es
dann sagen?' (S.30)
'Ich bin ein Prophet der
Indianer. Ich kann sehen, was kommen wird. Ich kann euch in die Augen
und ins Herz schauen und sehen, ob ihr lügt oder versucht, mich zu
hintergehen. Ich kann sehen, ob ihr den Indianern schaden wollt.' (S.30)
'Nennt mich einen Häuptling der
Lakota. Ich bin ein Sprecher für die Häuptlinge. Ich gehe mit dem
Grossen Geist, mit Gott. Ich spreche zu Ihm. Er führt mich in meinem
Leben. Manchmal kommt Er zu mir und sagt mir, was ich sagen soll.
Manchmal spreche ich auch nur für mich selbst, für Mathew King.' (S.30)
Noble
Red Man besitzt die Friedenspfeifen von Red Cloud, von Black Bear und
von Noble Red Man (senior) - ein Leben mit Gott vorleben
Noble
Red Man mit Foto von Red Cloud
'Ich habe Red
Clouds Friedenspfeife. Sie gaben sie mir, als sie mich zum
Häuptling machten. Zuerst wollte ich sie gar nicht annehmen. Red Cloud
ist ein grosser Mann. Er hat all diese Verträge mit den Weissen
gemacht. Wenn er musste, hat er (S.30) gekämpft und die Soldaten
geschlagen. Er hat Custer vernichtet. Doch ich würde meine Probleme
lieber friedlich lösen. Ich habe ausserdem die Pfeifen von Black Bear und von meinem Grossvater Noble Red Man. Die
Friedenspfeife ist unsere einzige Waffe. Sie ist unsere heilige Macht.
Die Pfeife vermittelt zwischen Menschen und Gott. Um die Pfeife, um
dieses Geschenk Gottes, zu bekommen, musst du rein in Herz, Geist,
Körper und Seele sein. Und wenn du damit gebetet hast, musst du auch so
leben, ein Leben mit Gott. Das ist das Schwierigste dabei.' (S.31)
Black Bear, Portrait seitlich
Noble
Red Man über die Welt: "Gott hat alles so einfach gemacht" - Berge,
Sterne, Wind und Regen sind die Bibel der Welt
'Gott hat alles so einfach
gemacht. Unser Leben ist sehr einfach. Wir tun, was wir tun wollen. Wir
gehorchen nur einem Gesetz. Gottes Gesetz. Wir brauchen eure Kirche
nicht. Die Black Hills sind unsere Kirche. Und wir brauchen eure Bibel
nicht. Wir haben den Wind und den Regen und die Sterne als Bibel. Die
Welt ist eine offene Bibel für uns. Wir haben sie Millionen von Jahren
studiert.
Wir haben gelernt, dass Gott das
Universum lenkt und dass alles, was Gott geschaffen hat, lebendig ist.
Sogar die Steine leben. Wenn wir sie in unserer Schwitzhütten-Zeremonie
verwenden, sprechen wir zu ihnen, und sie antworten uns.' (S.31)
Noble
Red Man spricht mit Gott auf einem Berg
'Wenn wir Weisheit suchen, gehen
wir auf einen Hügel und sprechen zu Gott. Allein, vier Tage und vier
Nächte, ohne zu essen und zu trinken. Dort kannst du Gott alles sagen,
was du willst. Kein Mensch kann dich hören. Es ist ein grossartiges
Gefühl, zu Gott zu sprechen. Ich weiss das. Ich habe es hoch oben auf
dem Berg gemacht. Der Wind blies, es war dunkel und kalt. Und ich stand
da und sprach zu Gott.' (S.31)
Noble
Red Man bittet Gott um ein Heilmittel gegen Diabetes: Thuja-Beeren der
Weisse-Büffelkalb-Frau
Thuja-Beeren
'Einmal auf dem Berg habe ich Gott um ein
Heilmittel gegen Diabetes gebeten. Und eine Stimme sagte: 'Dreh dich
um!' Ich drehte mich um, und da stand die schönste indianische Frau,
die ich je gesehen hatte. Sie streckte mir die Hand hin. In ihrer Hand
lagen diese kleinen dunkelblauen Beeren, die an Thujen wachsen. Sie
hielt sie mir hin, aber bevor ich meine Hand ausstrecken konnte, war
sie verschwunden. Sie war die Frau, die unserem Volk die heilige Pfeife
gebracht hat. Wir nennen sie Weisse-Büffelkalb-Frau.' (S.32)
'Als ich später Diabetes bekam,
dachte ich nicht mehr an die Beeren. Sie schickten mich zum Arzt der
Weissen. Sie gaben mir Pillen. Jeden Morgen musste ich Insulin nehmen.
Ich war oft im Krankenhaus. Dann erinnerte ich mich wieder an die
Weisse-Büffelkalb-Frau und diese dunkelblauen Beeren. Ich pflückte ein
paar, kochte sie, seihte den Saft ab und trank ihn. Er ist so bitter,
dass er mir den Zucker schnurstracks aus dem Körper zog. Die Ärzte
untersuchten mich und staunten. Sie sagten, die Diabetes sei weg. Ich
musste nie mehr Insulin nehmen. Sie fragten mich, wie ich das gemacht
habe, aber ich sagte es nicht. Gott gab uns Medizin, um sie mit anderen
Menschen zu teilen, aber wenn der Weisse Mann sie in die Hände bekommt,
verlangt er einen hohen Preis dafür und lässt dich sterben, wenn du
nicht zahlen kannst. Gottes Medizin ist kostenlos. Wir geben Gott kein
Geld. Wir geben Ihm unsere Gebete, unseren Dank.' (S.32)
Die
Weisse-Büffelkalb-Frau mit Gottes Pfeife besiegt einen feindlichen
Krieger durch eine Wolke
'Damals, vor langer Zeit,
hungerten wir, und die Kinder weinten. Unsere Jäger zogen quer durchs
Land und suchten Büffel und Wild, aber es gab nichts, nicht mal ein
Kaninchen, nicht mal einen Vogel. Wir wurden dafür bestraft, dass wir
uns von Gott abgewandt hatten. Er war zornig auf uns. Aber Er liebte
uns immer noch.
Er wollte seinen indianischen
Kindern die Pfeife geben, damit wir mit Ihm sprechen konnten, wann
immer wir wollten. So schickte Er die schöne Weisse-Büffelkalb-Frau mit
der Pfeife zu uns [eine Medizinpfeife]. Aber auf dem Weg zu uns traf
sie auf zwei Krieger. Sie setzte das Bündel mit der Pfeife ab und
schaute sie an. Die Krieger sahen, wie schön sie war. Mann, einer
solchen Frau kann man einfach nicht widerstehen!
Der eine von ihnen bekam solche
Angst, dass er sich auf den Boden warf und sich nicht zu rühren traute.
Aber der andere hatte böse Gedanken über diese Frau, weil sie so hübsch
war. Also rief sie ihn zu sich herüber, und eine Wolke hüllte ihn ein.
Als sich die Wolke hob, waren nur noch Knochen von ihm übrig. Gott will
keine bösen Gedanken!' (S.32)
Noble
Red Man: Der Weisse Mann ist der zerstörerische "Wilde" - und weitere
Dummheiten
'Er [der dumme Weisse Mann und
seine Propaganda] nennt uns Wilde, doch er selbst ist der Wilde.
Schaut, diesen Kopfschmuck nennt
er Kriegsschmuck. Sicher, wir haben ihn im Krieg getragen, aber im
allgemeinen war er für Zeremonien. Jede Feder steht für eine gute Tat,
und ich habe in meinem 36 Federn. Es geht dabei nicht um Krieg, sondern
darum, wer wir sind.
Wenn wir singen, spricht der
Weisse Mann von Kriegsliedern - aber die Lieder sind Gebete.
Unsere Trommeln nennt er
Kriegstrommeln - aber mit ihnen sprechen wir zu Gott. Es gibt keine
Kriegstrommel.
Wenn unsere Krieger ihr Gesicht
bemalen, nennt er das Kriegsbemalung. Doch die Bemalung dient dazu,
dass Gott unser Gesicht deutlich sehen kann, falls wir sterben müssen.
Wie können wir dann mit dem
Weissen Mann über Frieden sprechen, wenn er immer nur Krieg versteht?'
(S.33)
Noble
Red Man: Weisheit ist Reichtum, nicht das Geld
'Indianische Religion ist so alt
wie die Schöpfung. Bei uns sind die Stammesältesten die spirituellen
Lehrer. Die Weisheit von Jahrtausenden spricht aus ihnen. Viele Weisse
wollen lernen, was unsere Ältesten wissen. Sie finden dann irgendeinen
'Indianerhäuptling', der für 250 Dollar ein Schwitzbad für sie
veranstaltet, und sie glauben, damit wüssten sie alles über indianische
Religion. Aber man verkauft nicht die Religion seines Volkes. Unsere
Zeremonien und unsere Religion sind nicht für Geld zu haben.' (S.33)
Noble
Red Man: Die Black Hills sind unverkäuflich
Black Hills
'Und
die Black Hills verkaufen wir auch nicht (S.33). Der Weisse Mann hat
uns hundert Millionen Dollar für unsere Black Hills geboten. Aber nicht
einmal hundert Milliarden wären genug. Auch nicht vierhundert
Milliarden! Sie würden nicht den Schaden decken, den ihr angerichtet
habt. Ihr könnt uns nie für das bezahlen, was ihr gestohlen und
zerstört habt. Ihr könnt nie bezahlen für all die Adler, die ihr
getötet habt, all die Büffel, das Wild. Und nicht für all die Indianer,
die ihr getötet habt. Die Black Hills sind nicht zu verkaufen.
Die Black Hills sind die
Geburtsstätte der Lakota, dort sind unsere Vorfahren begraben, dort
feiern wir heilige Zeremonien.
Jetzt, wo ihr herausgefunden
habt, dass das Land hier reich an Gold, Kupfer, Kohle und Uran ist,
ärgert ihr euch vielleicht darüber, dass ihr uns damals in diese Berge
und Badlands zurückgetrieben habt. Denn jetzt wollt ihr das Uran. Aber
ihr könnt es nicht haben. Wir sind die Hüter des Urans von Grossmutter
Erde. Ihr könnt es nicht haben. Ihr würdet es nur dazu benutzen, Gottes
Welt zu zerstören.' (S.34)
Noble
Red Man über den Schmerz der Vernichtung - wann wird der Weisse Mann
das Land zurückgeben?
'Ihr habt uns alles genommen und
nichts gegeben, und, was das Schlimmste ist - ihr habt uns nie gedankt!
Ihr müsst euer Verhalten ändern. Nicht wir müssen uns ändern, ihr müsst
euch ändern!
Wir Indianer lebten ein gutes,
ein glückliches Leben, bevor ihr hierher kamt und Elend und Unglück
brachtet. Wer gab euch das Recht, das zu tun? Ihr habt unsere Leute
umgebracht. Ihr habt unser Land gestohlen. Doch Gott hat uns dieses
Land gegeben. Ihr könnt es uns nicht wegnehmen!' (S.34)
Noble
Red Man prophezeit: Gott wird sich für die Zerstörungen des Weissen
Mannes rächen
'Ich prophezeie viele Dinge, die
geschehen werden. Gott wird über die Welt richten. Er ist wütend. Es
tut mir leid, dass es so kommen wird. Er wird nicht die ganze Welt
zerstören. Aber alle Lebewesen werden zugrunde gehen, und es wird
vielleicht eine Million Jahre dauern, bis neues Leben entsteht.
Grossmutter Erde wird allein sein. Sie wird sich ausruhen. Alles wegen
der Schlechtigkeit des Weissen Mannes. Ihr werdet stürzen, tief
stürzen. Ihr werdet merken, dass ihr nicht ungestraft Gottes Welt
zerstören könnte. Ihr könnt Seine Zeichen sehen.
An der Westküste, der
Mount-Helens-Vulkan - das ist ein Zeichen. Und es wird Erdbeben geben,
vielleicht halb Kalifornien und halb Washington und Oregon werden im
Wasser versinken. Das gleiche im Osten und im Süden. Ihr werdet
Vulkanausbrüche und Erdbeben und Wirbelstürme haben.
Wir Indianer fürchten uns nicht
vor dem Sterben. Wir haben einen besseren Platz, zu dem wir gehen, also
macht es uns nichts aus. Wir sind bereit. Wir wollen nur, dass ihr
Bescheid wisst. Vielleicht könnt ihr euch ändern, vielleicht könnt ihr
aufhalten, was geschehen wird. Es bleibt nicht viel Zeit. Es wird
geschehen, glaubt mir das. Sagt ihnen, Noble Red Man hat das
gesagt!' (S.35)
'Lasst euch keine grauen Haare
wachsen. Ihr zwei habt noch genug Zeit, das zu tun, was ihr tut. Gott
macht Gebrauch von euch. Er schickt euch, das Leben der Indianer
anderen zu zeigen. Das ist eine gute Sache. Ihr solltet dankbar sein,
dass Er eine Verwendung für euch gefunden hat.' (S.36)
Noble
Red Man über sein Alter und die Welt nach dem Tod: Der verstorbenen
Frau geht es gut
'Wisst ihr, letzte Nacht habe ich
von meiner Frau geträumt, zum ersten Mal seit ihrem Dahingehen vor vier
Jahren. Sie kam zu mir und sagte, es sei sehr friedlich da oben. 'Wir
leben hier ein gutes Leben', sagte sie. Sie wollte, dass ich mich
beeile und auch dorthin komme. 'Warte einen Moment', habe ich zu ihr
gesagt. 'Ich muss noch eine Menge Dinge hier in der Welt tun. Warte
lieber noch ein bisschen länger, dann werde ich da sein.' (S.37)
Noble
Red Man segnet die weissen Reporter
Es scheint ihn zu freuen, als wir
ihn um seinen Segen bitten. 'Legt eure Kamera auf diesen Stuhl, und du,
leg deinen Schreiber daneben. Ich werde sie segnen, damit ihr damit
keinem Indianer Schaden zufügt.' Mehrere Minuten hält er seine Hände
über Kamera und Füller und betet auf Lakota. An einer Stelle hält er
inne und hebt den Kopf, als höre er etwas. Wir können spüren, wie der
Geist durch uns fliesst, wie ein Wind. 'Ich habe Gott gesagt, was ihr
tut', sagt Mathew. 'Er sagt mir, ihr werdet eine gute Reise haben. Die
Indianer werden durch das, was ihr tut, keinen Schaden nehmen, und euch
wird nichts zustossen, während ihr es tut. Ich bat Ihn, diese zwei
Männer zu segnen und über sie zu wachen.' (S.36)