Jurij Below schrieb mir am 24. Februar 2010 interessante Daten über
Juden-Abschiebungen von Kanada in die "USA" 1943-1945, und über
Judenverfolgungen in den "USA" und in Süd-"Amerika" wegen
Kommunismusvorwürfen von 1950 bis 1970. Eigenartigerweise erscheinen
diese Tatsachen in der Encyclopaedia Judaica nicht. Aber lesen Sie
selbst:
<[Kanada schob 1943-1945 viele
Juden in die "USA" ab]
Ich habe diese Informationen [Angaben über
jüdische Massenauswanderung in die "USA" auch nach 1945] mit Interesse
gelesen. 2001 war ich in Mexiko-City und dort bin ich auch über
unterschiedlichen Statistiken gestolpert. Noch erstaunlichere Dinge
findet man in Toronto. Kanada hat in Jahren 1943-1945 Tausende der
jüdischen Flüchtlinge aus Kanada in die USA verschoben. Die US
Regierung war auch nicht besonders erfreut darüber, aber eine weitere
Verschiebung sollte nicht möglich sein allein wegen des Streits in den
USA mit den jüdischen Diensten HIAS und RAPHAEL.
[Judenverfolgungen in den "USA"
unter McCarthy und Wanderbewegungen
nach Mittel- und Süd-"Amerika"]
In der folgenden Zeit wurden während McCarthys Ära wiederum Tausende
von Juden aus den USA ausgewiesen, die dann nach Belize, Mexiko, Chile
und Argentinien übersiedelten - wegen des Verdachts, Agenten der
"UdSSR" zu sein.
[Judenverfolgung in Argentinien
unter Peron]
Unter Gen. Peron mussten bis zu 80 % Juden mussten das Land verlassen
und wieder in die USA zurückkehren - nach Israel wollten nur etwa 2%
gehen.
[Jüdisch-kommunistische Parteien
in Latein-"Amerika"]
Tatsache ist, dass keine der kommunistischen Parteien in Lateinamerika
von Einheimischen geführt wurde - sondern es waren fast 99% jüdische
"progressiven Intellektuelle".
[Judenverfolgung und Pogrome gegen Juden
von 1950 bis 1970]
Mich wundert es schon, dass sich die jüdischen Organisationen in Europa
sich auf deutsche Politik gegen den Juden 1938-1944 konzentrieren. Nach
dem Krieg fanden Hunderte von pogromartigen Ereignissen statt, von
China bis Santiago und auch in Nord- und Südafrika.>