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Merkblatt: Arthritis - Arthrose - Gicht - Rheuma

von Michael Palomino (ab 2005)

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Faktor Blutgruppe

Es ist logisch, dass Arthrose, Arthritis, Gicht und Reuma durch eine falsche Ernährung gegen die Blutgruppe gefördert werden. Wer sich gemäss der Blutgruppenernährung von Dr. D'Adamo ernährt, wird kaum an Arthritis / Arthrose / Gicht oder Rheuma leiden.


Faktor Parodontitis
Rheumaerkrankungen (reaktive Arthritis) wird durch die Bakterien der Parodontitis begünstigt.
(Dr. Sorg; http://www.meinzahnarzt.ch/fachinformation/behandlungen/zahnfleischbehandlung.cfm)


Heilmethode von "Bios Logos" von Reiner Niessen: Heilung von Gicht, Rheuma und zusammengedrückte Bandscheiben in Thailand in Pattaya

Gicht, Rheuma und zusammengedrückte Bandscheiben sind in einer Woche heilbar mit speziellen körperlichen und mentalen Übungen sowie Durchblutungstechniken, ohne jegliches Medikament. In Ausnahmefällen kann die Heilung auch 9 Tage dauern. Bei Nicht-Gelingen der Heilung wird das Geld zurückerstattet (ca. 1-2% der Fälle).

Siehe die Webseite mit Video und vielen geheilten Zeugen: http://www.bios-logos.com


Hildegard-Drogerie: Arthritis

aus: Auswahl bewährter und wirkungsvoller Naturheilprodukte. Ausgabe 2002. Hildegard-Drogerie AG, Aeschenvorstadt 24+25, 4010 Basel.

Medikamente gegen Arthritis:
-- Keimdrüsenextrakt der grünlippigen Meeresmuschel aus Neuseeland (S.23)
-- Aloe-Vera /  Aloe barbadensis: Saft einreiben oder einnehmen (S.42)

Behandlung von Arthritis unica: Loorbeersalbe einreiben, aus Lorbeeröl, Buchsbaum-Urtinktur, Schweinefett (S.16)

Medikamente gegen Arthrose:
-- Hilariussalbe (S.15)
-- Keimdrüsenextrakt der grünlippigen Meeresmuschel aus Neuseeland (S.23).

Aufnahme der Nahrungsbestandteile durch das Blut: Förderung: Bertrampulver (S.22).


Dr. Bircher-Benner: über Gicht / Rheuma,  Ursachen und Heilung

aus: Dr. Bircher-Benner: Wendepunkt. Sammelband 1929

Die neue �Eiweissökonomie� der Lebensmittelindustrie ab den 1920-er Jahren führte zur Einnahme von ungünstigen Muskel- und Weizeneiweissen (S.136f.), die z.T. neue Krankheiten erzeugen durch Fäulnis, Übersäuerung und Gifte im Magen und Darm (S.138), mit Schäden an Leber und Bauchspeicheldrüse und über längere Zeit Nierenschäden wegen erhöhter Produktion der Harnsäure (S.139), bis zur Säurevergiftung/Acidose, bis hin in die Genitalien.

Folge: Unfruchtbarkeit bei Mensch und Tier. Wenn Vitaminarmut und Mineralnot dazukommen: Begünstigung von Rheuma, Arteriosklerose, Gicht, Zuckerkrankheit, Multiple Sklerose (S.140), auch Begünstigung von Magengeschwüren, Magen-Darm-Geschwüren, 12-Fingerdarm-Geschwüren (S.140-141), Drüsenerkrankungen, Hautleiden (S.141).

(In: Bircher-Benner, Dr.med.M.: ERNÄHRUNGSKRANKHEITEN. II.Teil: Das unvollständige Eiweiss; In: Wendepunkt 1929, S.136-150)

Krankheiten bei zu viel Harnsäure im Blut (S.217-218): Gicht, Rheuma, Kopfweh, Migräne. Zu viel Harnsäure kann durch Rohkost abgebaut werden (S.218). 

(In: Bircher-Benner, Dr.med. Max Edwin: Die Erkennung verborgener Krankheitszustände; In: Wendepunkt 1929, S.213-221)

Kinder, denen Früchte und Frischkost verboten werden, bekommen als Erwachsenen Ekzeme und Rheuma (S.425).

(In: Bircher-Benner, Dr.med.M.: Fragen und Antworten; In: Wendepunkt 1929, S. 423-433)

Schlackenkost gegen Rheume und Gicht
-- fördert die Ausscheidungstätigkeit des Dickdarms (S.221f.)
-- fördert den Abbau von Cholesterin, Lipoide, Lezithin, Urobilinogen, Urobilin und Salze.

Anwendung der Schlackenkost bei Verstopfung, Magenversäuerung, Dickdarmkrämpfe, nervöse Magenleiden, Brechreiz, Luftschlucken, Gallenleiden, Leberschrumpfung/Zirrhose, Hautkrankheiten, Rheuma, Gicht (S.222), Arterienverkalkung, hoher Blutdruck, Nierenleiden, chronische Infektionskrankheiten, Neurosen, Nervositäten, Migräne, Schmerzanfälle bei Rückenmarkschwindsucht, pathologische Zustände (S.223).

Gegenindikation zur Schlackenkost ist das 12-Fingerdarmgeschwür (S.223), so dass in einem solchen Fall eine schlackenfreie Rohkost vorübergehend nur in Brei- oder Saftform eingenommen werden kann (S.224). 

(In: Bircher-Benner, Dr.med.M.: Klinik und Rohkost; In: Wendepunkt 1929, S.221-227)

Rheumakur: Rohkostkur (S.578):

(In: Bircher-Benner, Dr.med.M.: Fragen und Antworten; In: Wendepunkt 1929, S. 574-580)

Je eine Woche Rohkost und 3 Wochen Übergangskost einnehmen (S.116).

(In: Bircher-Benner, Dr.med.M.: Fragen und Antworten; In: Wendepunkt 1929, S. 112-117)

Rheumatische Augenentzündung: �Birchertisch� als Mittel (S.286f.).

(In: Bircher-Benner, Dr.med.M.: Fragen und Antworten; In: Wendepunkt 1929, S. 286-290)


Lachs, Hering, Öle gegen Rheumaschmerzen

aus: Ernnährung kann Rheuma beeinflussen; ARD-Text 30.6.2004, Tafel 545

Angabe der Deutschen Seniorenliga:

"Rheumakranke sollten Fleisch, Wurst, Käse und Eier meiden, da die darin enthaltenen Arochidonsäure entzündungsfördernd wirke. Hingegen sollten 2-3 mal wöchentlich Hochseefische wie Lachs oder Hering auf dem Speiseplan stehen. Ddiese enthalten Omega-3-Fettsäuren, die lindernd wirken. Gleiches gelte für Raps-, Lein- oder Sojaöl."


Dr.Vogel: Arthritis/Gicht - Rheuma - Ischias

aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A.Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991

Arthritis
4-7% der Bevölkerungen der "zivilisierten" Welt sind von Arthritis betroffen, 200'000 - 300'000 Einwohner in der Schweiz, ca. 7 Millionen "Amerikaner" (S.341). Das Leiden dauert oft Jahrzehnte (S.341-342). Die Schulmedizin erklärt die Krankheit für unheilbar (S.43) [und kassiert für Medikamentenexperimente auch noch ab].

Erste Ursache ist oft ein chronischer Eiterherd im Körper an den Mandeln, an einem Zahn oder ähnlich, mit Dauerausscheidung winziger Giftmengen und giftiger Eiweissabbauprodukte in die Blutbahn. Folgen sind schwere Schädigungen aller Gelenke und der inneren Organe bis hin zu Herz und Nieren (S.342). Der Eiterherd muss entfernt werden oder ausheilen (S.343).

Zweite Ursache ist die Ernährung der "zivilisierten" Welt und die Lebensweise: die säureüberschüssige Nahrung (S.342).

Weitere Ursache ist möglich durch Bakteriensäcke an Zähnen. Die Entfernung eines Eiterzahns hat z.B. oft eine schlagartige Beschwerdenfreiheit zur Folge (S.390).

Gicht
Gicht wird begünstigt durch Betonbauten (S.727), Häuser aus Eisenbeton (S.729).

Falls man in einem Betonhaus wohnt, soll man in ein Holzhaus umziehen, oder Backsteinhaus / gebrannter Lehm, oder Natursteinhaus (S.729).

Ernährungsumstellungen

-- bei Arthritis oder Gicht: 1 Jahr lang keine säureüberschüssige Nahrung einnehmen (S.799)

+ morgens warm duschen, dann den ganzen Körper mit Symphosan (vorwiegend aus Wallwurz) einreiben: regt Harntätigkeit an, die Haut wird elastischer und feiner (S.800).

Aussortieren: säureproduzierende Nahrung: Fleisch, Wurstwaren, präpariertes Fleisch, Eierspeisen, Käsespeisen, Fleischsuppe, Konservenfleisch, alle denaturierte Nahrung: Weisszuckerwaren, Weissmehlnahrung, Konservennahrung (S.342), Milch (S.588).

Einsortieren: wenn Fleisch, dann frisch zubereitetes Naturfleisch, Kartoffelspeisen, Getreidespeisen, Naturreisspeisen, Frischgemüse, frische Früchte, natürlich getrocknete Gemüse und Früchte ohne chemische oder konservierende Zusätze (S.342), Gemüsesuppe mit rohen Kräutern, roher Gemüsesaft, Heilkräuter wie Brennnesseln, Bärlauch (S.593)

Gicht, Rheuma, schwere Gichtformen
Die rohen Gemüsesäfte binden mit basischen Stoffen die überschüssige Säure, bringen den Mineralstoffwechsel in Ordnung: rohen Kartoffelsaft, Kohl- und Kabissaft, Möhrensaft einnehmen

+ gesunde Naturnahrung (S.616).

Behandlung:

Aussortieren: überschüssig sauren Rhabarber, Spargel und Rosenkohl (S.631)

-- Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60% roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30% Karottensaft / Rüeblisaft, 10% Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).

oder:   Honig-Wallwurz-Salbe: 4 Essl. Honig + 1 Teel. Wallwurztinktur oder Wallwurz-Komplex, gut verrühren, in Tasse im Wasserbad sehr warm erhitzen, 3-4fach zusammengelegtes Tuch damit tränken und auflegen, am besten über Nacht, warmhalten: auf Ofen erhitztes Kirschensäcklein aufbinden oder heissen Heublumen- oder Kamillensack aufbinden und warm umwickeln, einige Wochen ansenden. Leute können wieder gehen, Hände können sich wieder schmerzfrei bewegen etc. Bei reinen Honigumschlägen dauert es etwas länger (S.568).

oder:  Wickel mit gequetschten Wallwurzblättern auf arthritische Stellen auflegen (S.439).

oder: Hauptheilmittel ist Kartoffelsaft mit seiner Wirkung der basischen und der bisher unbekannten Stoffe (S.342). Man soll täglich den Saft von einer Kartoffel einnehmen, eventuell das Quantum langsam vergrössern: Kartoffel raffeln, auspressen, am besten morgens nüchtern, ev. mit warmem Wasser verdünnen (S.342) oder in eine Suppe tun (S.343). Nebenheilmittel sind Weisskrautsaft/Kabissaft, auch Rüeblisaft, eventuell unter gekochtes Gemüse mischen (S.343).

Essvorschlag:
-- morgens nüchtern 1/2 Glas roher Kartoffelsaft, ev. mit etwas warmem Wasser verdünnt
-- Malzeiten: nur aus Naturnahrung
-- 1 Stunde vor Mittagessen: 2-3 Wacholderbeeren gründlich kauen, gut durchspeicheln, schlucken

nach dem Mittagessen: 2-4 ganze Senfkörner schlucken
gegen Durst: gekochtes Kartoffelwasser einnehmen (S.42)

+ Wickel auf schmerzende Stellen und auf arthritische Deformationen: abwechselnd Wickel mit gequetschten Kohlblättern, Lehmwickel und Quarkwickel (S.43)

oder: gequetschte Wallwurzeln auf schmerzende Stelle auflegen, "nach und nach" Rückgang der Schmerzen

oder: Wallwurz-Tinktur/Symphosan "leistet hervorragende Dienste"

+ ergänzend: Pestwurz/Petasites officinalis

+ ergänzend: Tee einnehmen aus Birkenblättern, Meisterwurz/Imperatoria, Hauhechel / Ononis spinosa, Anis/Pimpinella anisum, Solidago/Goldrute, Löwenzahn / Taraxacum, Spiraea
oder: das Frischpflanzenextrakt der erwähnten Pflanzen einnehmen (S.343)

+ "zu empfehlen": Imperarthritica aus: Juniperus / Wacholder, Berberis vulgaris / Berberitze, Urtica, homöopatisches Colchicum / Herbstzeitlose: 3 mal täglich vor dem Essen 5 Tropfen in etwas warmem Wasser einnehmen, oder besser in Kartoffelsaft, dann täglich um einen Tropfen steigern, bis auf 20-30 Tropfen, wenn keine starke Reaktion eintritt, dann wieder auf 5, dann wieder auf 30, eventuell bei Reaktion in Gelenken bis auf 2 Tropfen zurück

oder: Imperarthritica äusserlich anwenden, die arthritischen Stellen ganz leicht damit einreiben (S.343)

oder: Kohlsaft und Kabissaft / Weisskrautsaft, roh oder in Suppe, einnehmen (S.586)

+ Ameisensäuretherapie: schmerzende Stelle alle 14 Tage in Ameisenhaufen halten, dann mit Bürste oder Wischerchen abwischen, dann Ameisensäure auf die schmerzende Stelle gut einwirken lassen (S.43)

->> Von der Schulmedizin für unheilbar erklärte Fälle sind so heilbar (S.43).

oder: Maisbrei oder Hirsebrei an rheumatische / arthritische Stellen so warm wie möglich auflegen, bleiben lange heiss und erzielen richtige Durchblutung /Hyperämie (S.43).

oder: Einspritzungen mit Mistel (S.461), pflegt die Adern, gegen chronische Arthritis oder Arthrose (S.463).

oder: Behandlung mit Wallwurz / Symphytum officinale: beschleunigt bei Brüchen und Knochenverletzungen die Bildung von Epithel und neuer Knochenzellen (S.478) durch Schleimstoffe in den Blättern und Wurzeln (S.479). Roh raffeln und auf die gichtigen Stellen legen (S.478), oder leichtes Einreiben von Wallwurztinktur, keine Massage bei Gicht (S.479), es gibt "kein besseres Mittel" (S.478)

+ nach dem Einreiben Lehmwickel auf die schmerzenden Stellen legen

oder: frische Blätterpackungen auflegen mit Wallwurz-, Kohl-, Riesenampfer- oder Goldrutenblättern (S.479)

oder: Behandlung mit Wallwurz-Komplex mit  Wallwurz + Hauswurz + Arnika (S.482), + Solidago/Goldrute + Hamamelis/Zauberstrauch + Sanikel (S.481), wirkt äusserlich (S.480) bei Gicht, Gelenkschmerzen, bei knarrenden Geräuschen in Gelenken. Wenn Ernährungsumstellung erfolgt, können Gicht und Arthritis gestoppt werden (S.480)

oder: Wacholderbeeren wirken gegen Gicht und Rheuma durch Förderung der Ausscheidung der harnsauren Stoffe über Nieren und Urin (S.490). Homöopathische Tinktur: Juniperus communis D1 oder D2 (S.491)

oder: Wacholdernadelsäcklein überbrühen und ins Badewasser beigeben (S.491).

oder: bei Gicht: Behandlung mit Aconitum/homöopathischem Eisenhut. Durchschnittliche Dosis: 5 Tropfen in 4.Potenz, bei kräftigen Personen 3.Potenz, in einem Glas Wasser stündlich einnehmen (S.494)

oder: bei Arthritis: Behandlung mit Brennnessel- / Urtica-Urtinktur mit Glykosiden, Gerbstoff, Ameisensäure, Kieselsäure, Kalk, Phosphor, Eisen, Natrium und Schwefel (S.501).

oder: gegen rheumatisch-arthritische Leiden: Lehmwickel im Wechsel mit Kohlblätterwickeln: Lehm verteilt, Kohl zieht heraus: ist natürliche, leichte Reiztherapie (S.550).

oder: gegen Rheuma und Arthritis: Roher Kartoffelsaft mit warmem Wasser verdünnt oder in Hafersuppe, morgens nüchtern einnehmen. Der Saft einer kleinen Kartoffel reicht, ev. noch ein Gastronol zusätzlich, und eine milde, zellulosearme Diät, langsames, gründliches Kauen, gutes Durchspeicheln (S.555).

oder: gegen Gicht: Sellerie einnehmen, auch als Vorsorge (S.508).


Gichtartige Gelenkentzündungen bei Urin mit Gries, mit leichtem Blasenreiz, eventuell mit Flechtenausschlag wegen mangelnder Nierentätigkeit

Behandlung mit Urtica-/Brennnessel-Urtinktur, 10 Tropfen pro Glas Wasser tagsüber schluckweise trinken
+ eventuell unterstützen mit Solidago oder Nephrosolid, schluckweise abwechselnd einnehmen (S.501).

+ bei Gicht: regelmässig Zwiebeln essen (S.517).

Einen eventuellen Eiterherd stellt man oft erst nach der ganzen Behandlung fest, wenn immer noch kein Rückgang erfolgt (S.343).

Arthritis / Gicht: Vorsorge
-- regelmässig Zwiebeln essen (S.517)
-- nur wenig einnehmen: überschüssig sauren Rhabarber, Spargel und Rosenkohl (S.631).


Arthritis: Krebs-Arthritis
Die Schulmedizin behauptet die Unheilbarkeit (S.347). Die Krebs-Arthritis taucht am häufigsten dort auf, wo die Menschen am meisten tierische Eiweisse essen

+ erbliche Disposition
+ Provokation von Krebszellen durch chemische Medikamente oder physische Reize
+ Provokation von Krebszellen und Arthritis durch Verstopfung (S.344).


Dr.med.Volker Schmiedel / Dr.med. Matthias Augustin: Arthritis und Gicht

aus: Dr.med.Volker Schmiedel / Dr.med. Matthias Augustin: Handbuch Naturheilkunde. Methoden, Anwendungen, Selbstbehandlung. Haug-Verlag, Heidelberg 1997.

Arthritis: PCP-Arthritits ist verursacht durch Holzschutzmittel Pentachlorphenol PCP, mit Dioxinen (S.234).

Gicht ist zu ca. 3% ernährungsbedingt (S.98).

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n-tv online,
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15.9.2010: Kinder-Rheuma wird oft spät erkannt - die Gefahr chronischer Gelenkschäden -  Rheuma-Medikamente für Kinder gibt es kaum - keine Schmerzen mehr heisst nicht "geheilt"

aus: n-tv online: Wissen: Oft spät erkannt: Auch Kinder haben Rheuma; 15.9.2010;
http://www.n-tv.de/wissen/Auch-Kinder-haben-Rheuma-article1491986.html

Rheuma gilt landläufig als Alte-Leute-Krankheit. Doch auch Kinder sind betroffen. Seltener als bislang angenommen verschwindet bei ihnen das Rheuma mit dem Älterwerden. Ärzte suchen neue Therapiemöglichkeiten.

"Kinder können doch kein Rheuma haben!", hört der Kinderrheumatologe Nikolay Tzaribachev immer wieder. Doch auch wenn diese Erkrankung vergleichsweise selten in jungen Jahren auftritt: Geschätzt wird die Anzahl der an Rheuma erkrankten Kinder und Jugendlichen in Deutschland auf etwa 20.000. "Häufig wird die Krankheit spät erkannt, weil zu selten daran gedacht wird, wenn ein Kind Schmerzen in den Gelenken hat. Je länger die Zeit bis zum Beginn der Therapie dauert, desto wahrscheinlicher werden chronische Gelenkschäden", sagt Tzaribachev, Leiter der Kinderrheumatologie am Klinikum Bad Bramstedt (Schleswig-Holstein).

Zurzeit treffen sich die Kinderrheumatologen zur Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (15. bis 18. September) in Hamburg. Die Tagung fällt mit dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie zusammen.

100 Krankheiten sind Rheuma

Etwa 100 Krankheiten sammeln sich unter dem Begriff Rheuma. Am häufigsten bei Kindern ist die Juvenile Idiopathische Arthritis (JIA). Dabei können ein oder mehrere Gelenke von einer Entzündung der Gelenkinnenhäute befallen sein. Gefürchtete Komplikationen sind die Zerstörung der Kiefergelenke und eine Augenentzündung, die unter Umständen sehr schwer verlaufen kann. "Im schlimmsten Fall kann das Kind blind werden", warnt Tzaribachev.

"Wir sind auf der Suche nach geeigneten Markern oder auch bildgebenden Verfahren, mit denen sich voraussagen lässt, wie das Rheuma verläuft und wann man die Therapie wieder beenden kann", berichtet Professor Dirk Föll vom Universitätsklinikum Münster. Denn die üblichen Medikamente haben oft beträchtliche Nebenwirkungen, wie etwa Methotrexat, das in mehr als 100-fach höherer Dosierung auch bei Krebs eingesetzt wird. "Außerdem müssen wir den Überblick über neue Medikamente für Erwachsene behalten, und unabhängig von der Pharmaindustrie prüfen, ob sie auch für Kinder geeignet sind."

Immer wieder Fieber - [die bisherige Behandlungspraxis]

Hoffnungen setzen die Experten in Erkenntnisse, die aus der Forschung an extrem seltenen und lebensbedrohlichen Erbkrankheiten gewonnen wurden. "Bei diesen Syndromen haben die Kinder beispielsweise häufig wiederkehrende Fieberattacken", sagt Kinderarzt Föll. Man kenne nun einige genetische Faktoren und untersuche, ob die damit verbundenen Krankheitsmechanismen bei kindlichem Rheuma, aber auch der Gicht bei Erwachsenen eine Rolle spielen.

Daraus ergeben sich laut Föll neue Therapiemöglichkeiten mit so genannten Biologika, biotechnologisch herstellten Substanzen, die gezielt in Vorgänge im Körper eingreifen können. Häufig beginnen die Experten die Behandlung bei Rheuma-Kindern mit hoch dosierten Fiebermedikamenten, die auch Entzündungen hemmen. Reicht dies nicht aus, kommt Kortison oder Methotrexat zum Einsatz. Danach stehen die Biologika auf dem Plan, die teilweise bereits für Kinder zugelassen sind. Werden sie trotz fehlender Zulassung für Kinder verschrieben, nennt man dies Off-Label-Gebrauch, die Eltern müssen schriftlich zustimmen. "Das kommt bei mindestens 10 bis 20 Prozent unserer Patienten vor", sagt Tzaribachev.

Noch viele Fragen offen - [keine Schmerzen mehr heisst nicht "geheilt" - weitere Gelenkzerstörung]

Eine große Frage ist auch, wie es Rheuma-Kindern geht, wenn sie älter werden. Eine neue Studie soll den Langzeitverlauf bei 800 neu an Arthritis erkrankten Kindern über mindestens sechs Jahre dokumentieren, elf Zentren sollen sich daran beteiligen. Früher sei man davon ausgegangen, dass die rheumatische Erkrankung bei etwa 50 Prozent der Kinder wieder verschwindet, sagt Föll. Diese Zahl sei wohl zu hoch gewesen. Tzaribachev hat beobachtet, dass die Gelenke teils weiter zerstört werden, wenn die Kinder keine Beschwerden haben und die Laborwerte in Ordnung sind. "Da sind noch viele Fragen offen."

Christiane Löll, dpa>

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Welt online,
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16.11.2010. <Arthrose: Ein Implantat kann Knorpel wachsen lassen>

aus: Welt online; 16.11.2010; http://www.welt.de/gesundheit/article10944158/Ein-Implantat-kann-Knorpel-wachsen-lassen.html

<Ist der Korpel erst einmal hin, helfen meist nur Schmerzmittel oder Operationen. Jetzt soll ein Implantat das Wachstum anregen.

Bei einer Arthrose kann der Knorpel nach und nach zerstört werden

Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland leidet an einem fortschreitenden Verschleiß seiner Gelenke, der Arthrose. Gewöhnlich wird die Krankheit mit Schmerzmitteln gelindert, denn lange galt das Leiden als nicht heilbar. Schuld daran ist das Knorpelgewebe, das sich gerade in den Gelenken im Laufe des Lebens abnutzt und zerstört wird. Während Knochengewebe eine erstaunliche Regenerationskraft besitzt, erneuert sich Knorpel – die Stoßdämpfer der Gelenke – im Körper kaum. Der künstliche Gelenkersatz mit Prothesen bleibt oft die letzte Rettung. Über zwei Millionen Menschen in Deutschland haben nach Angaben der Deutschen Arthrose-Hilfe ein künstliches Gelenk.

Erst der Mitte der 1990er Jahre wurde eine Technik entwickelt, um lokale Knorpeldefekte durch Nachzüchtung von Gewebe im Labor zu kurieren. Pro Jahr werden in Deutschland nach Angaben des Bundesforschungsministeriums mittlerweile etwa 2.000 Betroffene nach dieser Methode behandelt. Für die Hunderttausende von Patienten, die zum Beispiel am Knie unter Gelenkverschleiß leiden, ist das Verfahren laut Ministerium noch nicht geeignet. Außerdem ist es sehr aufwändig und teuer. Unklar ist bislang auch, wie die Implantate auf jahrelange Belastung reagieren und wie gut sie sich in die betroffenen Gelenke einfügen.

Eine Forschergruppe aus Italien, Frankreich, England, Deutschland und Schweiz ist jetzt einen großen Schritt weitergekommen. Sie haben ein Implantat entwickelt, das im Gelenk die körpereigene Knorpelbildung wieder anregen soll und dabei aktiv mit dem darunter befindlichen Knochen verwächst. „Zwar gibt es schon Produkte auf dem Markt, die im Körper selbst den Knorpelaufbau übernehmen“, sagt Professor Frank A. Müller, Werkstoffwissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena. „Keines davon verbindet sich aber aktiv mit dem Knochen. Genau da liegt die Verbesserung unseres Implantats.“ Gedacht ist das neue Produkt vor allem für frühe Stadien der Krankheit und an Stellen mit geringem Knorpelschwund.

Das etwa einen Zentimeter große Zellulose-Implantat ist wie ein Schwamm und verfügt über zwei unterschiedliche Oberflächen. „Aktiviert wird der künstliche Knorpel mit Kalziumphosphat-Nanopartikeln an der Unterseite des Implantats“, sagt Müller. „Ein anderes Forschungsteam aus dem englischen Brighton Kollegen trägt auf der entgegengesetzten, porösen Oberfläche des Implantats Wachstumsfaktoren auf, die die Bildung und das Einwaschen von Knorpelzellen anregen.“

Projekt wird von der EU gefördert

Die benötigten porösen Oberflächen können die Jenaer Werkstoffwissenschaftler mit einem extra dafür entwickelten Verfahren per Gefrierstrukturierung herstellen. „Dabei wird pflanzliche Zellulose in einem wasserhaltigen Lösungsmittel gelöst und anschließend mit genau definierter Geschwindigkeit eingefroren“, erklärte Müller. Dadurch wird die Zellulose gefriergetrocknet, so dass an die Stelle der Eiskristalle kleine Löcher treten. Neben reinen Zellulose-Implantaten testen die Jenaer Forscher auch Materialmischungen aus Zellulose und Kollagen. Sie sind noch Erfolg versprechender, da das Strukturprotein Kollagen ein wesentlicher organischer Bestandteil des Bindegewebes – und damit auch der Knochen und Knorpel – ist.

Das neue Verfahren wird nach Ansicht der Wissenschaftler auch bei der ebenfalls weitverbreiteten Osteoporose helfen. Auch hier sollen winzige Implantate den Knochenschwund aufhalten und das Knochenwachstum wieder anregen. Die Implantate bestehen aus von Bakterien produzierter Zellulose, die durch das Eingreifen der Wissenschaftler zu kleinen Kügelchen werden. Diese von Natur aus porösen Strukturen werden mit sogenannten Peptiden, das sind Proteinsequenzen, versehen und in den Knochen implantiert. „Knochenbildende Zellen wandern ein, das Knochenwachstum wird neu stimuliert“, sagt Müller.

Bis die neuen Implantate endlich bei Patienten eingesetzt werden können, wird allerdings noch einige Zeit vergehen. Vier Jahre haben die Forscher aus den fünf Ländern Zeit, ihr Implantat für die Anwendung in der klinischen Praxis zu optimieren. Die EU fördert das Projekt mit vier Millionen Euro.

dapd>

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gmx Logo

2.2.2011: Strandtherapie am Meer "Thalasso" heilt Hautkrankheiten, Atemwegserkrankungen, Rheuma, Erschöpfung und Venenerkrankungen

aus: gmx Nachrichten: Thalasso: Gesundheit aus dem Meer; 2.2.2011;
http://www.gmx.net/themen/gesundheit/alternativmedizin/8476z7o-thalasso-heilkraft-des-meeres

<Langeoog (dpa/tmn) - Schon Kleopatra soll für ihre Schönheit und ihr Wohlbefinden auf die Kraft des Meeres gesetzt haben. Und auch die Griechen wussten um die heilende Wirkung von Algen, Schlick, salzigem Meerwasser und ebensolcher Luft. Heute nennt man das Thalasso.

[...] "Das Meer als natürliches Heilmittel wirkt zum einen auf die Sinnesorgane wohltuend, hat aber auch medizinische Wirkungen", erklärt Ulrike Wehner vom Verband Deutscher Thalasso-Zentren mit Sitz in Warnemünde. Der französische Arzt La Bonnardière rief 1867 die Thalasso-Therapie ins Leben. Schon damals stellten Wissenschaftler und Ärzte fest, dass Fischer und Seeleute seltener an Hautkrankheiten und Atemwegsbeschwerden litten und gesünder als andere Menschen waren. Zurückgeführt wurde das auf die hohe Konzentration an Makro- und Mikromineralien im Meerwasser.

Das hat sich bis heute nicht geändert. "Gerade bei Kindern mit Hautkrankheiten kann das Meeresklima zur gänzlichen Gesundung führen", erklärt Wettstein. Gleiches gelte für Menschen mit Atemwegserkrankungen, rheumatischen Leiden, Erschöpfungszuständen und Venenerkrankungen.>

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Der Standard
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8.10.2011: <Arthrose: Fettsüchtige Kinder haben Kniegelenktsschäden> - irreparable Knorpeldefekte

aus: Der Standard online; 8.10.2011;
http://derstandard.at/1317019601581/Arthrose-Fettsuechtige-Kinder-haben-alle-Kniegelenksschaeden

<Kernspintomografie belegt - 14-Jährige mit nicht mehr reparablen Knorpeldefekten

Wien - Objektiv per Magnetresonanz-Untersuchung (MRT, MRI, Kernspintomografie) belegt: Alle krankhaft fettsüchtigen Kinder haben neben ihren Stoffwechselproblemen auch bereits Arthrosen. Sie betreffen die Kniegelenke, stellte jetzt ein Wissenschaftlerteam der MedUni Wien am AKH in einer Studie in der Fachzeitschrift "European Radiology" fest.

Die vor allem von der Universitäts-Klinik für Unfallchirurgie stammenden Autoren der Studie untersuchten 24 Kniegelenke von 20 krankhaft fettsüchtigen Kindern bzw. Jugendlichen im Durchschnittsalter von 14,2 Jahren mit dem bildgebenden Verfahren der Magnetresonanz, die sich ohne Strahlenbelastung auch besonders für die Darstellung von Gelenken eignet. Dabei wurde der Zustand der Gelenksknorpel und des Meniskus beurteilt. Die Betroffenen kamen von der Universitäts-Kinderklinik, an der sich der vor kurzem emeritierte Stoffwechselspezialist Kurt Widhalm speziell um übergewichtige bzw. fettsüchtige Kinder kümmerte.

Die Wissenschafter um Harald Widhalm von der Universitätsklinik für Unfallchirurgie: "Alle Patienten wiesen einen Knorpelschaden zumindest an einer Stelle des Kniegelenks auf." Am häufigsten - bei 19 der Untersuchten - waren es Defekte hinter der Kniescheibe. Auch am Meniskus fanden sich Veränderungen. Plausibel wäre, dass das Übergewicht mit mehr mechanischer Belastung zu den Arthrosen führt, die sonst erst im wesentlich höheren Alter auftreten. Aber eindeutig geklärt ist das noch nicht, schrieben die Wissenschafter. (APA)>








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