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Merkblatt: Genfood ist kriminell

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino (2008)


Das Prinzip von Genfood und Genmanipulation

aus: Brigitte Rondholz: Appell an die christlichen Politiker Merkel und Seehofer, 25.1.2006;
http://f25.parsimony.net/forum63512/messages/67809.htm

<Genmanipulation ist keine Züchtung, wie Pollmer und andere uns weismachen wollen, sondern es werden natürliche Artengrenzen überschritten: Im Labor werden zum Beispiel Rattengene in Salat oder Kuhgene in Soja-Bohnen eingebaut. Die natürliche Evolution wird einfach ausgeschaltet. Dabei kann niemand Risiken für Gesundheit und Umwelt ausschließen.

"Pharm-Crops"- der besonders teuflische Angriff auf uns und die Natur

"Wir haben DNA-Sequenzen von verschiedenen gentechnisch veränderten Pflanzen in traditionellen Sorten gefunden", berichtet die Mikrobiologin Margaret Mellon, die die Studie im Auftrag der „Union for Concerned Scientists“ durchführte.
Die Forscher warnen in diesem Zusammenhang besonders vor Gefahren, die von so genannten "Pharm-Crops", das sind Pflanzen, die industrielle Chemikalien und Medikamente liefern sollen, ausgehen.

Diese können nach Ansicht von Mellon bereits heute in herkömmlichen Nahrungsmitteln wie etwa Corn-flakes oder Mehl vorhanden sein. (sic!) In verschiedenen Versuchen wurden Pflanzen genetisch so verändert, dass sie Proteine zur Wundheilung, zur Behandlung von Leberzirrhose und Anämie liefern. Auch Antikörper für die Krebsbehandlung, Vakzine gegen Cholera, Tollwut sowie Maul- und Klauenseuche werden von GVO-Pflanzen geliefert.

"Gesetze schützen Bürger davor, dass konventionell hergestellte Medikamente oder Bestandteile zur Herstellung von medizinischen Präparaten in die menschliche Nahrungskette gelangen", argumentiert die Studie. Eine solche Sicherheit gebe es bei genetisch veränderten Pflanzen aber nicht. "Es gibt keine Kontrolle zur Verhinderung der Ausbreitung von DNA-Sequenzen bei Pharm-Crops", berichten die Forscher.

Damit werden wir alle zu Versuchsmenschen der Gen-Industrien und die Natur zu einem Versuchslabor gemacht.>

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Manipulierte Gene überspringen die Artengrenze

aus: Brigitte Rondholz: Appell an die christlichen Politiker Merkel und Seehofer, 25.1.2006;
http://f25.parsimony.net/forum63512/messages/67809.htm

<Sprung der Gene über Artgrenzen gefähren auch unsere Wildpflanzen

Die Freisetzung von Gen-Pflanzen ist besonders dann gefährlich, wenn sie auf wilde Pflanzen treffen, mit denen sie sich kreuzen können. In Kanada wird Gen-Raps auf großen Flächen angebaut. Mittlerweile werden die manipulierten Gene schon in Wildkräutern wie dem Ackersenf gefunden. Bienen verbreiten Raps-Pollen und damit auch die veränderten Gene weiträumig. Erschreckend ist, dass die manipulierten Raps-Gene sogar schon im Erbgut der Darmbakterien von Honigbienen auftauchten.>

aus: global 2000: Achtung GENfahr! http://www.global2000.at/pages/gen-studien.htm

<Diese aktuelle Studie belegt, dass gentechnisch veränderte DNA durch den Magen-Darm-Trakt in einzelne Zellen und in die Blutbahn gelangt. Die Forschungsergebnisse weisen nach, dass ein Gentransfer der veränderten Pflanzen-Gene auf Bakterien im Tier- oder Menschendarm sowie im Boden möglich ist.

Die Grundlage der Zulassung der gentechnisch veränderten, herbizidtoleranten Sojabohne (Roundup-Ready-Sojabohne) von Monsanto aus dem Jahr 1996 entspricht nicht mehr dem Stand der Wissenschaft. Die von der Gentech-Industrie gemachte Aussage, dass eine Übertragung von manipulierten Genen sehr unwahrscheinlich sei, ist nach den Ergebnissen der aktuellen Studien nicht mehr haltbar. Zwischen Immunsystem und Ernährung besteht offenbar ein viel engerer Zusammenhang als bisher gedacht. DNA von Soja und Mais ließ sich in den weißen Blutkörperchen von Tieren nachweisen.>

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Das Spiel der Industriellen mit genmanipulierten Pflanzen und Pestiziden - der doppelte Profit für Monsanto

aus: Brigitte Rondholz: Appell an die christlichen Politiker Merkel und Seehofer, 25.1.2006;
http://f25.parsimony.net/forum63512/messages/67809.htm

< Monsanto will die Lebensmittelkontrolle weltweit

Die Politiker könnten die Fakten kennen, denn Greenpeace weist unermüdlich daraufhin,

dass z.B. der US-amerikanische Gentech-Konzern Monsanto in den vergangenen Jahren Milliarden ausgegeben hat, um Saatgut-Produzenten aufzukaufen. Und er dominiert inzwischen den Markt für Mais- und Soja-Samen in Nord- und Südamerika sowie in Asien. Monsanto ist nicht der einzige Produzent von Gen-Samen, aber er allein ist für 90 Prozent der angebauten Gen-Pflanzen weltweit verantwortlich. Hauptsächlich (zu 77 Prozent) handelt es sich dabei um Pflanzen, die gegen ein allein von Monsanto selbst produziertes Herbizid resistent sind, das „Roundup-Ready“ heißt. Sein Wirkstoff ist Glyphosat, die auf der ganzen Welt am meisten verkaufte Herbizid-Chemikalie. Der Bauer muss „natürlich“ mit dem Gen-Saatgut das dazugehörige Pestizid von Monsanto erwerben und wird weiter in die Abhängigkeit von Agrarchemikalien getrieben. Der Spritzmitteleinsatz steigt dadurch. Doppelter Profit also! Mit über 250 europäischen Patentanträgen auf Pflanzen, von denen bis Ende 2002 bereits 39 bewilligt wurden, gehört allerdings DuPont zu den größten Saatgut-Monopolisten (zum Vergleich: Syngenta hat ca. 230 Anträge, Monsanto ca. 180 Anträge, Bayer/Aventis ca. 110 Anträge).

Monsanto will die Lebensmittelkontrolle weltweit

Die Politiker könnten die Fakten kennen, denn Greenpeace weist unermüdlich daraufhin,

dass z.B. der US-amerikanische Gentech-Konzern Monsanto in den vergangenen Jahren Milliarden ausgegeben hat, um Saatgut-Produzenten aufzukaufen. Und er dominiert inzwischen den Markt für Mais- und Soja-Samen in Nord- und Südamerika sowie in Asien. Monsanto ist nicht der einzige Produzent von Gen-Samen, aber er allein ist für 90 Prozent der angebauten Gen-Pflanzen weltweit verantwortlich. Hauptsächlich (zu 77 Prozent) handelt es sich dabei um Pflanzen, die gegen ein allein von Monsanto selbst produziertes Herbizid resistent sind, das „Roundup-Ready“ heißt. Sein Wirkstoff ist Glyphosat, die auf der ganzen Welt am meisten verkaufte Herbizid-Chemikalie. Der Bauer muss „natürlich“ mit dem Gen-Saatgut das dazugehörige Pestizid von Monsanto erwerben und wird weiter in die Abhängigkeit von Agrarchemikalien getrieben. Der Spritzmitteleinsatz steigt dadurch. Doppelter Profit also! Mit über 250 europäischen Patentanträgen auf Pflanzen, von denen bis Ende 2002 bereits 39 bewilligt wurden, gehört allerdings DuPont zu den größten Saatgut-Monopolisten (zum Vergleich: Syngenta hat ca. 230 Anträge, Monsanto ca. 180 Anträge, Bayer/Aventis ca. 110 Anträge).>

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Die Biotech-Industrie der "USA" will Weltregierung spielen

aus: global 2000: Achtung GENfahr! http://www.global2000.at/pages/gen-studien.htm

<Die Biotech-Industrie insgesamt ist dabei, die Kontrolle über den Lebensmittelmarkt und Saatgutfirmen auszudehnen und mit Patenten auf Gentech-Pflanzen die "Natur" in Besitz zu nehmen. Monsanto und andere Konzerne haben mittlerweile unglaublichen Einfluss auf Regierungen und deren Apparate.>

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Das gelogene Argument, den Hunger mit Gentech zu bekämpfen

aus: NescaFAIR statt Nescafé: Gentech;
http://nescafair.vincisolutions.ch/index.php?option=com_content&task=view&id=23&Itemid=57

<Auf den ersten Blick erscheint Gentechnik als die perfekte Waffe gegen den Hunger auf der Welt. Mit ihrer Hilfe könnte man Pflanzen züchten, die gegen Schädlinge resistent sind, auch auf schlechten Böden und mit wenig Wasser gedeihen und deutlich mehr Ertrag abwerfen als herkömmliche Sorten. So könnte man nicht nur die Hungernden satt machen, sondern auch die Umwelt schonen, denn die angezüchtete Schädlingsresistenz würde den Einsatz von Pestiziden überflüssig machen. Auf weniger Fläche könnte mehr Nahrung produziert werden, sodass man nicht mehr z.B. Regenwälder abholzen müsste, um zusätzliches Ackerland zu gewinnen. Das alles verheissen zumindest die Agrokonzerne. [...]

Ob die Gentechnologie den Hungernden tatsächlich helfen könnte, ist fraglich, denn die hauptsächlichen Ursachen des Hungers werden dabei ausser Acht gelassen. Laut Welternährungsorganisation (FAO) könnten problemlos 12 Milliarden Menschen ernährt werden. Wir sind derzeit etwas mehr als 6 Milliarden, und trotzdem leiden davon 840 Millionen an Unterernährung. Die Wurzeln des Hungerproblems liegen also in der Verteilung und nicht in der Menge der Nahrungsmittel. Um die Hungernden satt zu machen, taugen eine gerechtere Verteilung des Zugangs zu Nahrung und Produktionsmitteln (Landreformen!) und die Förderung umweltschonender und zugleich ertragssteigernder Landwirtschaftsmethoden besser als genmanipulierte Wunderpflanzen.

Genmanipulierte Pflanzen sind auf die Bedürfnisse grosser Betriebe zugeschnitten. Gentechnik in der Landwirtschaft fördert deshalb den Grossgrundbesitz und drängt Kleinbauern und Landlose – also ausgerechnet jene Bevölkerungsgruppen, die heute am stärksten von Hunger betroffen sind – buchstäblich noch mehr an den Rand. In Argentinien beispielsweise, wo die offizielle Politik voll auf Gentech, Grossbetriebe und Exportproduktion setzt, haben in den letzten zehn Jahren 160 000 Kleinbauern ihr Land und damit ihre Existenzgrundlage an die gross angelegte Soja-Produktion verloren. Die angebauten Sojabohnen landen dabei nicht in den Tellern der Armen, sondern in den Futtertrögen der "Tierfabriken" in den Industrienationen.

Die Agromultis haben auch die sogenannte "Terminator-Technologie" entwickelt, mit der Pflanzen unfruchtbar gemacht werden können. Die Bauern könnten so kein eigenes Saatgut mehr produzieren. Die erwähnten Knebelverträge würden überflüssig, und die Konzerne hätten die totale Kontrolle über die Welternährung. Die Tatsache, dass solche Technologien überhaupt entwickelt werden, weist klar darauf hin, dass es Monsanto und Co. nicht um die Ernährung der Menschheit geht, sondern um ihre eigenen Gewinne.>

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Die verlogene EU-Kommission schützt Europa nicht!!!

aus: global 2000: Achtung GENfahr! http://www.global2000.at/pages/gen-studien.htm

<Seit September 2004 hat die Kommission 31 gentechnisch veränderte Maissorten (Mon 810) für den Anbau zugelassen. In all diesen Fällen hat die Kommission gegenüber Mitlgliedsländern und der Öffentlichkeit behauptet, die jeweiligen gentechnisch veränderten Pflanzen bzw. Lebensmittel wären „absolut sicher“.

Die nun vorliegenden Dokumente zeigen aber ein anderes Bild, geprägt von Unsicherheiten, mangelnden Daten und fallbezogenen Einschätzungen, die bei der Sicherheitsbewertung gemacht werden müssen.

  • Es gibt wesentliche wissenschaftliche Bedenken über die Sicherheit gentechnisch veränderter Pflanzen und Lebensmittel
  • Neue und komplexe Risiken tauchen dabei auf Risiken für Mensch und Tier können nicht ausgeschlossen werden
  • Es gibt schwere Bedenken über mögliche Umweltauswirkungen durch Gentech-Anbau Umweltrisiken durch gentechnisch veränderte Organismen (GVO) variieren mit der jeweiligen (Anbau-)region und deren Umwelt
  • Die Qualität der Daten, die seitens der Antragsteller-Firmen zur Marktzulassung zur Verfügung gestellt worden sind, ist oft unzureichend
  • Die Kommission äußerte erhebliche Vorbehalte gegenüber der Risikoabschätzung seitens der Europäischen Lebensmittelsicherheitsagentur EFSA, die ja im Rahmen des Zulassungsprozesses für eine unabhängige Risikoabschätzung von gentechnisch veränderten Pflanzen und Lebensmittel sorgen soll.>

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3 Jahre Gen-Mais-Fütterung: Schwerstverletzte, verstümmelte und tote Kühe

Violations of Human Rights in Agriculture and of Consumers
(Verletzung der Menschenrechte in der Landwirtschaft und durch Konsumenten)
von: Presented by: Organic Agriculture Protection Fund (OAPF); & Percy Schmeiser, Canadian farmer
Contact: OAPF Chair: Arnold Taylor; President of Saskatechewan Organic Directorate;
Box
130, Canwood, SK SOJ OKO, Canada; Phone: 001 / 306 – 468 2218 Fax: 001 / 306 – 648 - 2346
http://www2.ohchr.org/english/bodies/cescr/docs/info-ngos/OAPF.pdf
html-Version: http://209.85.129.104/search?q=cache:YzxIhLfOx0QJ:www2.ohchr.org/english/bodies/cescr/docs/info-ngos/
OAPF.pdf+infertility+Genfood+have&hl=de&ct=clnk&cd=13&gl=ch


Titelblatt der OAPF-Studie zum kriminellen Genfood

Seite 22:
<Feeding of 60 cows with bt-corn lead to sickness of the whole herd after 3 years. Sickness involved sticky diarrhoea, inflammation of inner organs, calcíum values in the blood going down to zero, udder being perforated, deformed calves born. Many of them died. (case G. Glöckner)>

übersetzt:
"Die Fütterung von 60 Kühen mit BT-Mais führte nach drei Jahren Fütterung zu Krankheiten in der gesamten Herde. Unter den Krankheiten waren: Hartnäckige Diarrhoea (Durchfall), Entzündung innerer Organe, die Kalziumwerte im Blut gingen auf Null zurück, Euter wurden löchrig, und es wurden missgebildete Kälber geboren. Einige davon starben. (Fall G. Glöckner)."

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pressetext, Logo

Gen-Mais: Monsanto definiert schwere Effekte als "bedeutungslos"

pressetext; Neustadt/Wien (pte/20.09.2005/15:45) http://www.pressetext.com/pte.mc?pte=050920051

<Dass die Saatguthersteller sorglos mit Studienergebnissen umgehen, wurde bereits mehrmals deutlich. Zuletzt musste Monsanto eine Futterstudie zum Gentech-Mais MON863 veröffentlichen, die gar nicht so positiv ausfiel, wie sich der Konzern das erwünschte: Den Beisatz "Kein Anzeichen für negative Effekte" musste der Saatguthersteller schließlich weglassen, denn bei Ratten, die 90 Tage mit dem Genmais gefüttert wurden, waren signifikante Veränderungen aufgetreten: So waren Veränderungen an den Nieren aufgetreten, bei männlichen Ratten kam es zu einer Zunahme der Zahl von weißen Blutzellen, bei Weibchen kam es zu erhöhten Blutzuckerspiegeln. Obwohl diese Veränderungen signifikant waren, tat Monsanto die Argumente als "bedeutungslos" ab.>

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Gen-Mais tötet auch nützliche Insekten und Bodenorganismen ab

aus: Brigitte Rondholz: Appell an die christlichen Politiker Merkel und Seehofer, 25.1.2006;
http://f25.parsimony.net/forum63512/messages/67809.htm

<Gen-Mais: Angriff auf Schädlinge und Nützlinge
Der sogenannte Bt-Mais der Saatgutkonzerne Syngenta und Monsanto produziert ein Gift, das Insektenlarven tötet. Entgegen den Erwartungen trifft es aber nicht nur Schädlinge, sondern auch nützliche Insekten. Die Pollen können sogar für Raupen geschützter Schmetterlinge tödlich sein. Das Gift schädigt über die Wurzeln zudem Lebewesen, die für die Humusbildung wichtig sind.>

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Der Gen-Soja-Skandal in Argentinien führt zur Unfruchtbarkeit der Erde

aus: Brigitte Rondholz: Appell an die christlichen Politiker Merkel und Seehofer, 25.1.2006;
http://f25.parsimony.net/forum63512/messages/67809.htm

Wer Gen-Soja anbaut, muss von Monsanto auch ein Pestizid kaufen. Argentinien ist inzwischen hoffnungslos vergiftet. Die argentinische Regierung hat sich verpokert:

<Der Anbau von Gen-Soja hat in Argentinien zu einem Pestizid-Alptraum geführt: Immer mehr Gift muss auf den Feldern versprüht werden. Wirtschaftliche, gesundheitliche und Umweltprobleme sind die Folge. (New Scientist). Der Handel blühte, das Geld floss und bis 2002 war fast die Hälfte des argentinischen anbaufähigen Landes - 11,6 Millionen Hektar - mit Gen-Soja bepflanzt, auch weit über die Pampa hinaus. Bereits in den "goldenen Zeiten" jedoch warnten Wissenschaftler vor den verheerenden Folgen, die jetzt sichtbar werden. Unkrautarten, die gegen Glyphosat resistent sind, verbreiten sich überall auf den Feldern. Die Dosis des giftigen Mittels wird ständig erhöht und neue Herbizide kommen zum Einsatz. Schätzungsweise 150 Millionen Liter Glyphosat wurden allein im Jahr 2003 versprüht. Getreide auf Nachbarfeldern wird durch die Giftwolken zerstört.

Menschen leiden an Atemnot und Ausschlag, Vögel bringen missgebildete Junge zur Welt. Auch der Boden leidet unter dem Einsatz des Herbizides: Wichtige Bakterien werden vernichtet und die Erde wird unfruchtbar.
Immer mehr wird deutlich, dass der Traum von der Gen-Soja zum Alptraum für die argentinischen Bauern und die Wirtschaft des Landes wird. Ein warnendes Beispiel für die Länder, die sich an den Schwellen zum Anbau von Gen-Pflanzen befinden.
(Sarah Wohlfeld, von Greenpeace-Online)

Schon im Juni 2004 wurde der verblüfften Öffentlichkeit mitgeteilt, dass man Gentechnik erstmals in der Milch nachweisen konnte. Greenpeace veröffentlichte einen brisanten Untersuchungsbericht des Forschungszentrums für Milch und Lebensmittel in Weihenstephan/Bayern zum weltweit ersten Nachweis von gentechnischen Verunreinigungen in Milchproben. Die Untersuchung wurde drei Jahre (sic!) unter Verschluss gehalten.

Und eine italienische Studie bestätigte vor zwei Jahren, dass Leberfunktionen verändert werden. Durch tierausbeuterische Versuche konnten Wissenschaftlern der Universität Urbino den Nachweis dafür zu erbringen, dass gentechnisch verändertes Soja die Leberstruktur von Mäusen verändert. Demnach konnten die Forscher signifikante Modifikationen in einigen den Zellkern betreffenden Merkmalen nachweisen ( GM-Watch )>

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Gen-Kartoffeln provozieren schwerste Schäden bei Ratten

aus: Brigitte Rondholz: Appell an die christlichen Politiker Merkel und Seehofer, 25.1.2006;
http://f25.parsimony.net/forum63512/messages/67809.htm


<Gen-Kartoffel schädigt Ratten und Mäuse

In Schottland bauten Wissenschaftler Gene des Schneeglöckchens in Kartoffeln ein, damit sie ein Gift gegen Schädlinge produzieren. Die Wissenschaftler kamen zu folgendem Ergebnis: Ratten, die die Gen-Kartoffeln gefressen hatten, wiesen Schäden im Immunsystem und Entwicklungsstörungen auf.>


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<10 Jahre Genfood - 10 Jahre des Versagens

Studie von Friends of the Earth International (Dachorganisation von GLOBAL 2000)

aus: global 2000: Achtung GENfahr! http://www.global2000.at/pages/gen-studien.htm

Im Jahr 2004 begeht die Zucht genmanipulierter Pflanzen ihr trauriges 10-jähriges Jubiläum. In den USA wurde 1994 die Tomatensorte "Flavr Savr" eingeführt, welche sich allerdings bald als völliger Flop herausstellen sollte und mittlerweile bereits wieder vom Markt verschwunden ist. Dies war geradezu symptomatisch für die weitere Zukunft genmanipulierter Pflanzen: Obwohl die biotechnologische Industrie massiv mit den Vorteilen der "neuen" Arten geworben hat und noch immer wirbt, ist keine der Verheißungen bisher eingetreten:

Genfood ist weder qualitativ hochwertiger, noch billiger, und erst recht nicht umweltverträglich. Ganz im Gegenteil, durch Gentechnik ist eine Vielzahl neuer Probleme entstanden, die von möglichen Gesundheitsrisiken über Auswirkungen auf die Umwelt bis hin zu sozio-ökonomischen Folgen reicht.

Die USA, Argentinien und Kanada sind weltweit die größten Produzenten gentechnisch veränderter Lebensmittel. Insbesondere die USA haben mehrmals versucht, "widerwilligen" Ländern (darunter denen der EU) Genfood aufzudrängen; der Widerstand der KonsumentInnen auf allen Kontinenten wuchs kontinuierlich und brachte auch einige politische Erfolge mit sich. In der EU wurde etwa ein Moratorium ausgerufen, asiatische und lateinamerikanische Staaten haben ein Verbot verhängt und viele südliche Ländern weigern sich, Lebensmittelhilfe anzunehmen, wenn diese Genfood beinhaltet.>

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n-tv online, Logo

Deutschland 5.5.2009: <Niederlage für Monsanto:  Gemnais-Verbot bestätigt>

aus: n-tv online; 5.5.2009; http://www.n-tv.de/1148992.html

Endlich merken scheinbar die Richter und Richterinnen, was es mit genmanipulierten Pflanzen auf sich hat und schützen die Natur vor dem Gendreck von Monsanto aus den Scheiss-"USA":

<Erstmals hat ein deutsches Gericht die Rechtmäßigkeit des Genmais-Verbots bestätigt. Das Verwaltungsgericht Braunschweig entschied in einem Eilverfahren, dass das Anbauverbot für die Sorte MON 810 des Saatgutkonzerns Monsanto bestehenbleibt. In ihrer Eilentscheidung begründeten die Richter das Verbot damit, dass aus ihrer Sicht eine Gefahrenlage besteht. Dafür gebe es zwar keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse, aber es genügten schon Anhaltspunkte, dass Menschen oder Tiere geschädigt werden könnten.
 
Monsanto hat in die Maissorte MON 810 ein Gen eingebaut, das ein Gift gegen den Schädling Maiszünsler produziert. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hatte den Anbau der Sorte durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig (BVL) verbieten lassen. Die Ministerin befürchtet, dass sich die Risiken für Tiere und andere Pflanzen nicht abschätzen lassen.
 
Erkenntnisse stehen aus
 
Das Verwaltungsgericht betonte, es habe nur zu prüfen gehabt, ob das BVL als deutsche Zulassungsbehörde die Risiken des Anbau der Maissorte ausreichend ermittelt und ohne Willkür bewertet habe. Dies sei der Fall gewesen. Gegen die Braunschweiger Entscheidung kann der Konzern beim niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg als nächste Instanz Beschwerde einlegen.
 
Die Richter erklärten, es gebe keine gesicherten Erkenntnisse darüber, dass der Genmais zu erhöhten Gefahren für die Umwelt führe. "Neuere Untersuchungen könnten jedoch darauf hindeuten, dass der im Genmais produzierte Giftstoff nicht nur gegen den Schädling wirkt, der damit bekämpft werden soll, sondern auch gegen weitere Insekten", hieß es in einer schriftlichen Mitteilung. Außerdem sei nach aktuellen Studien davon auszugehen, dass sich die Genmais-Pollen deutlich weiter verbreiten können als dies bisher angenommen wurde.>










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