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Mobbing am Arbeitsplatz

Faktoren für Mobbing am Arbeitsplatz

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino



Menschen, denen es zu gut geht, haben immer wieder eine sadistische Lust, Gerüchte gegen Arbeitskollegen zu streuen. Die Faktoren hierzu sind z.B. Sadismus oder Angst um den eigenen Arbeitsplatz.


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23.4.2009: <Mobbing und Bossing werden immer häufiger> - wenn Mitarbeiter oder der Chef gewisse MitarbeiterInnen mobben

Hier ist zu lesen: Besonders in der "Finanzbranche" ist Mobbing besonders verbreitet, also bei den schweizer Banken-Krawatten und Versicherungs-Krawatten. Nicht zu glauben, aber das weisse Hemd und die Krawatte sind eben alles nur Fassade, und dahinter verbergen sich die schlimmsten Haifisch-Charaktere. Und viele Arbeitgeber schreiten einfach nicht ein. Oder der Arbeitgeber selbst ist das Arschloch, das seinen Mitarbeiter mobbt, bei 50% der Fälle ist das so. "Finanzbranche"? Jawohl, bei schweizer Banken und Versicherungen. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online; 23.4.2009; http://www.20min.ch/news/bern/story/16060436

von Saraina von Grünigen - Ignorieren, Lästern und Rausekeln: Weil in der Krise viele Angst um ihren Job haben, wird Mobbing in Berner Büros immer häufiger

Seit Januar melden sich vermehrt Opfer bei der Mobbing-Beratungsstelle Bern. «In Zeiten der Wirtschaftskrise haben wir eindeutig mehr Arbeit», sagt Expertin Claudia Stam. «Ein leichter Anstieg ist insbesondere bei Betroffenen aus der Finanzbranche zu erkennen.» Dort sei der Druck besonders gross

«Die Angst um den Arbeitsplatz ist ein enormer Stressfaktor», erklärt der Berner Psychologe Herbert Kubat. Wenn Betriebe Stellen streichen, habe der einzelne Mitarbeiter automatisch mehr zu tun. Auch dies führe zu sozialen Konflikten. «In Zukunft wird die Anzahl Mobbingopfer weiter steigen», vermutet Kubat.

«Die Mobber werden immer rücksichtsloser», weiss Rechtsanwalt Christian Hodler. Gegen Mobbing könne man rechtlich vorgehen. ­«Eine Ausgrenzung über längere Zeit muss aber nachgewiesen werden können.» Meist richte sich eine Klage gegen den Arbeitgeber, weil dieser trotz Wissen nicht eingeschritten ist.

Nicht nur im Team wird gemobbt, weiss Stam. «In jedem zweiten Fall wird der Mitarbeiter von seinem Chef gemobbt.» Solche Fälle werden als Bossing bezeichnet.>




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1.4.2010: Das Krisen-Mobbing - Mobbing nimmt in Krisen zu

Aus Kollegen werden Feinde. Aber lesen Sie selbst:

aus: n-tv online: Gerade Lehrlinge gefährdet: Mehr Mobbing in der Krise; 1.4.2010;
http://www.n-tv.de/ratgeber/jobkarriere/Mehr-Mobbing-in-der-Krise-article805158.html

<Schikanen und Mobbing im Job: Die Gefahr von Kollegenterror steigt laut Experten in Krisenzeiten.

Infolge der Wirtschaftskrise kann es häufiger zu Mobbing kommen - gerade für Lehrlinge steigt das Risiko, dass sie unter Schikanen anderer Mitarbeiter leiden müssen. Das hat nach Ansicht eines Experten mit der Angst um den Arbeitsplatz zu tun.

"Der Kampf um den Futtertrog ist härter geworden. Das verschärft das Problem natürlich", sagt Jörg Feldmann von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund.

Berufsanfänger sind ohnehin stärker von Mobbing bedroht als ältere Beschäftigte: Nach Daten der BAuA sind 3,7 Prozent der unter 25-Jährigen davon betroffen. Das ist die höchste Quote unter den Erwerbstätigen.

Ältere fürchten Konkurrenz

Dass sie systematisch schlechtgemacht und ausgegrenzt werden, drohe Azubis einerseits durch ältere Kollegen, die um ihren Job fürchten. "Wenn die denken, dass sie von jüngeren und billigeren Mitarbeitern verdrängt werden, erzeugt das eine Abwehrhaltung", erläuterte Feldmann. Manche liessen die Neulinge im Betrieb gezielt auflaufen oder ins Fettnäpfchen treten, um selbst besser dazustehen.

Andererseits sei der Azubi nicht selten der Sündenbock, wenn im Betrieb etwas schiefläuft. "Auf die Fehler anderer hinzuweisen ist ja auch ein Mittel, um von den eigenen Fehlern abzulenken", erklärt Feldmann. Opfer dieser Methode sei dann in der Regel das schwächste Glied in der Kette - eben der Lehrling.

Kampf um Lehrstelle

Aber auch untereinander mobbten sich Azubis bisweilen. Denn meist werden nicht alle übernommen. Wer im Rennen um eine Stelle Erfolg haben will, muss sich daher auch gegen seine Lehrlingskollegen durchsetzen. "Und das wird leider nicht immer sportlich gesehen", sagt Feldmann. Einige versuchten dann, andere mit groben "Fouls" zur Strecke zu bringen - indem sie zum Beispiel hinter ihrem Rücken schlecht über sie reden und sie verleumden.

dpa>

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3.9.2010: Wer mobbt, hat oft selber persönliche Probleme - die Mobbingopfer müssen sich melden

Heute gibt es in der Schweiz eine Mobbing-Zentrale, die Mobbing-Opfer berät. Aber es ist doch logisch, dass immer mehr gemobbt wird, je mehr arrogante Computerspiele die Köpfe der Menschen beherrschen. Aber das wird nicht erwähnt. Lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Mobbing: Betroffene sollen Zähne zeigen! 3.9.2010;
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Betroffene-sollen-Zaehne-zeigen--23366554
Sie fühlen sich wehrlos und unverstanden. Trotzdem sollen sich Mobbing-Betroffene nie in die Opfer-Rolle fallen lassen. Ein Experte erklärt, warum.

Wer ständig austeilt, hat vermutlich selbst ein Problem.

Ob in der Schule oder im Beruf: Mobbing ist längst zu einem allgegenwärtigen Problem geworden. Ob Ausgrenzung, Ignoranz oder Anfeindungen - nicht nur dem Betroffenen selbst schaden die meist subtilen Angriffe. Mobbing kostet viel Geld: Der gemobbte Arbeitnehmer weist meist höhere Fehlzeiten auf als seine Arbeitskollegen, die Fluktuationsrate in Betrieben, in denen gemobbt wird, ist deutlich höher, als in mitarbeteiterfreundlichen Firmen. Ganz zu schweigen von geringerer Produktivität der Arbeitnehmer.

Doch was gilt es zu tun, wenn man selbst gemobbt wird? «Lässt man dieses Verhalten still über sich ergehen, führt dies zu starker innerer Anspannung und fördert ungünstige Gefühle von Hilflosigkeit», erklärt Wolfgang Gaebel von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin. «Besser ist es in dieser Situation, den oder die Kollegen direkt anzusprechen.»

Der Täter kann selbst ein Opfer sein

Auch sei es vorteilhaft, herauszufinden, warum sich der andere so unkollegial verhalte, sagt Gaebel. Menschen, die sich intrigant und gemein verhielten, fühlten sich häufig selbst in irgendeiner Weise belastet, bedroht oder angegriffen. Oftmals sei der «Gemobbte» dann nur ersatzweise der Angriffspunkt, und der Ärger des Verursachers richte sich eigentlich gegen den Chef, den Betrieb oder gegen die eigene Lebenssituation.

Günstig sei ebenfalls eine Selbstreflektion der Betroffenen. «Was als Angriff empfunden wird und was nicht, hängt stark von den eigenen Werten ab», erklärt Gaebel. So sollten sich Betroffene fragen, warum sie sich bestimmte Dinge so zu Herzen nähmen und wie hoch ihre Sensibilität für Konflikte und Erniedrigungen sei. Hilfreich sei der Austausch mit Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befänden.

(ddp)>











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