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Delphin-Strände: Delphine am Strand unter Menschen
Wo Menschen frei lebenden Delphinen in Ungezwungenheit am Strand begegnen können
Meldungen
präsentiert von Michael Palomino
<Neuseeland: Delfin rettet gestrandeten Walen das Leben
aus: n-tv online, 12. März 2008; http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:Neuseeland-Delfin-Walen-Leben/613888.html
Zwei Zwergpottwale, eine Mutter und ihr Kalb, strandeten in Mahia Beach, rund 500 Kilometer nordöstlich von Wellington. Mehrere Aktivisten versuchten eine Stunde lang, den Tieren den Weg zurück ins Meer zu weisen - vergeblich, wie Malcolm Smith, ein Mitarbeiter der Umweltbehörde, erklärte. Die Wale strandeten immer wieder auf einer Sandbank. Smith befürchtete schon, die Tiere einschläfern zu müssen, um ihnen einen qualvollen Tod zu ersparen. "Sie verloren immer wieder die Orientierung und strandeten erneut", sagte Smith. "Sie konnten offensichtlich den Weg zurück ins Meer nicht finden."
Doch dann kam der Delfin, von den Anwohnern liebevoll "Moko" genannt. Er schwamm zu den Walen und führte sie 200 Meter parallel vom Strand zu einem Kanal, der ins offene Meer führte. "Moko kam herangeschossen und drängte sich zwischen uns und die Wale", sagte eine andere Augenzeugin, Juanita Symes. Smith vermutet, dass Moko die Hilferufe der Wale hörte. Der Große Tümmler ist in der Region dafür bekannt, dass er gerne in der Nähe des Strandes mit Menschen schwimmt. Auch nach seiner Rettungsaktion kehrte Moko zurück und spielte mit seinen Bewunderern.AP/AFP>
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mit Film von
Das Delphinweibchen "Moko" aus Neuseeland spielt von allein gerne mit den Menschen in der Bucht Mahia Beach, aber die ganze Bucht ist das Territorium von einem einzigen Delphin! (Film von Reuters ansehen):
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/31154898
Delphinweibchen "Moko" rettete zwei Wale
Neuseeland, der Walretter, im Hintergrund die Bucht (01)
Neuseeland, der Walretter, im Hintergrund die Bucht (02)
Neuseeland, das Delphinweibchen "Moko" spielt mit den Menschen (01)
Neuseeland, das Delphinweibchen "Moko" spielt mit den Menschen (02)
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Delphin-Strand: Australien, Bucht Monkey Mia: Zu viele Besucher und Fütterung verderben den Spass
aus: http://www.delfine.net/beobachtung/monkeymi.htm (2008)
Die Delphine in der Bucht Monkey Mia sind zur Touristenattraktion geworden und werden gefüttert. Dies hat keine guten Folgen:
-- zu viele Menschen verschmutzen die Bucht
-- die Fütterung führt dazu, dass die Delphine weniger jagen und die Jungtiere das Jagen verlernen, und allgemein werden die Tiere anfälliger und es sterben mehr Jungtiere
-- die Delphine können gar nicht mehr mit einzelnen Menschen spielen
-- die Delphine kommen nur noch, um sich das Fressen abzuholen und scheuen die vielen Menschen.
Also gilt es auch an einem Delphin-Strand, das Gleichgewicht zu halten, damit niemand Schaden nimmt. Man darf Tiere nicht vermarkten und nicht umgewöhnen!
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Delphine in Australien in der Tin Can Bay (nördlich von Brisbane) retten einen Mann vor den Haien
In Australien nördlich von Brisbane auf der Insel Frazer Island kann man in Kontakt zu Delphinen treten. Da bewahren die Delphine auf der Rückfahrt einen Mann auf einem Surfbrett vor zwei Haien: Eine Gruppe Delphine schützt den Mann, eine andere Gruppe attackiert die beiden Haie und der Mann wird von den Delphinen zum Strand begleitet, bis die Haie abdrehen. Seitdem kommen die Delphine bei jeder Flut in die Bucht. Die Geschichte muss man selber lesen:
http://community.seniorentreff.de/autoren/kurzgeschichten/Eigene-Geschichten-Delphine;art280,10947
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Delphine in Neuseeland retten eine Menschengruppe vor einem Hai
Das Verhalten, Menschen vor Haien zu retten, ist scheinbar keine Seltenheit und wird auch hier geschildert, wo vier Schwimmer von Delphinen umkreist werden, bis sie gerettet werden:
http://www.forum-kroatien.de/t506015f11748338-Delphine-retten-Schwimmer-vor-Weissem-Hai.html
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Der Delphin von Dingle
Hier ist der Delphin von Dingle, ein einzelner Delphin, der sich in Irland an der Westküste eine Bucht mit Menschenkontakt ausgesucht hat:
http://www.mare.de/mare/hefte/beitrag-aufm.php?id=1023&&heftnummer=56
Und so gibt es viele Gelegenheiten, auf natürliche Art in Kontakt mit Delphinen zu treten.
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Der Delphin "Opo" von Neuseeland
Delphin "Opo" nimmt im Jahr 1955 ein 13-jähriges Mädchen auf Ausflüge mit, und die ganze Gemeinde darf den Delphin streicheln und in der Gemeinde gibt es in diesem Jahr keine Streitereien oder Alkoholexzesse:
http://home.egge.net/~savory/delphin.htm
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Südafrika 14.6.2010: Delphine und Walhaie in derselben Bucht "Sodwana Bay" am "Seven-Mile-Reef"
aus: Spiegel online: Tauchen in Südafrika: Purzelbaum mit Delfin; 14.6.2010;
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,700132,00.html
[Der Walhai in der Sodwana Bay]
Sieben Meter ist er groß, vielleicht auch acht. Sein Kopf ist breit, flach und massig, der Körper verjüngt sich zum Ende hin und ist auf der Oberseite mit weißen Punkten bedeckt. Obwohl die Bewegungen seiner mächtigen Schwanzflosse kaum sichtbar sind, ist er schnell - gemessen zumindest an der Geschwindigkeit, die ein Taucher erreichen kann. Er nähert sich rasch Nina Zschiesche, 160 Zentimeter Mensch stellen für ihn kein wirkliches Hindernis dar.
Wo ist er bloß? Vor ein paar Minuten noch haben sie seine mächtigen Konturen vom Schlauchboot aus unter der Wasseroberfläche gesehen. Nun taucht Dennis, der südafrikanische Guide, vorneweg, dann folgt eine vierköpfige Gruppe, zu der auch die Nürnbergerin Nina Zschiesche gehört. Die Taucher behalten ihr Umfeld genau im Auge, irgendwo hier muss er ja sein. Dann schiebt sich aus dem Blau ein Schatten heran. Er kommt. Der Hai.Fünf Meter ist er noch weg, dann drei, zwei, jetzt reißt er sein riesiges Maul auf. Wäre er ein Weißer Hai, wie sie weiter südlich häufig vorkommen, könnte man jetzt von einer bedrohlichen Situation sprechen - hier jedoch steht die Taucherin einem Walhai gegenüber, und bei ihm, sagt die 32-Jährige später, "sah es eher aus, als würde er gähnen". An den Tauchern selber wirkt der Fisch vollkommen desinteressiert: Sollen sie ihn doch bestaunen, ihn kümmert es nicht. Sein Leben dreht sich nur um die elementarsten Dinge: Fortpflanzung und Nahrung - zu beiden Punkten passen die Taucher nicht.
Langsam zieht der schwimmende Superlativ an Zschiesche vorbei; man könnte ihn jetzt mit den Händen berühren. Er ist ein friedlicher Gigant, dessen Nahrung bevorzugt aus Plankton und Kleinstlebewesen besteht, die er aus dem Wasser filtriert. Rund 14 Meter lang können Walhaie werden, die größten Fische der Welt, und dabei ein Gewicht von über zwölf Tonnen erreichen. Er ist der Star in der Sodwana Bay und der Hauptgrund dafür, dass jährlich immer mehr Taucher in die ansonsten verlassene Einöde im nördlichen Teil Südafrikas reisen. Sodwana Bay - das ist ein feiner Sandstrand, Buschland, ein paar Lodges und ganz viel Meer.
Kein Platz für Weicheier
Vollkommen friedlich sah der Ozean vor dem Tauchgang noch aus. Warum verteilt Skipper Greg bloß Rettungswesten? Wegen des kleinen Wellenkamms etwa, der knapp hundert Meter vom Ufer entfernt zu Gischt wird? Im Schlauchboot sollen die Taucher ihre Füße in kleine Laschen stecken, die fest am Boden angebracht sind. Südafrika gilt nicht überall als sicheres Reiseziel - beim Tauchen dagegen soll nichts schief gehen.
Wie berechtigt die Vorsichtsmaßnahmen sind, wird Nina Zschiesche mit jedem Meter klarer, den sich das Boot langsam tuckernd dem Wellenkamm nähert. Er ist doch nicht so klein, wie er vorhin noch gewirkt hat, und schon gar nicht so friedlich. Greg fährt parallel zur Küste langsam hin und her, wartet auf den richtigen Moment und schiebt dann den Gashebel energisch nach vorne. Der Außenborder brüllt auf, der Hartboden des Schlauchbootes schlägt auf die Brandungswellen, die Taucher krallen sich in die Halteseile. Das Boot springt, kämpft, und Skipper Greg brüllt grinsend: "Yeah, guys! This is no place for chickendivers!" Was er damit wohl sagen will, ist, dass "Weicheier" hier verkehrt sind - und ebenso Leute mit Bandscheibenproblemen.
[Das "Seven-Mile-Reef"]
Es geht hinaus zum "Seven-Mile-Reef". Die Bezeichnungen der Riffkomplexe haben nichts mit ihrer Größe zu tun, sie geben nur die Strecke an, die das jeweilige Riff von der Küste entfernt liegt. Dort angekommen, nimmt Greg Gas raus und Diveguide Dennis sucht stehend die Wasseroberfläche ab. Es ist nicht tief hier, maximal zwölf Meter, und Walhaie sieht man meist schon von der Oberfläche aus. Der aus der Volksgruppe der Zulu stammende Dennis ist einer der wenigen Schwarzen, die als Diveguide arbeiten. Die Rassentrennung in Südafrika endete offiziell 1994 mit den ersten freien Wahlen, beim Tauchen besteht sie immer noch: Diveguides und Taucher sind fast ausnahmslos Weiße, die Helfer am Strand dagegen durchgängig Schwarze.Doch all das zählt jetzt nicht, nicht in dem Moment, als Nina Zschiesche dem Walhai hinterher schaut. Es ist wie die Begegnung mit einem Saurier, einem Wesen aus vergangener Zeit. Wie kann ein Tier nur so groß und kraftvoll sein und dennoch so sanft wirken? Könnten die Taucher jetzt reden, sollten sie ihre Stimmung beschreiben, dann würden nun Sätze entstehen, in denen immer wieder "Demut" und "Respekt" vorkäme.
Tuchfühlung mit Flipper
Auch Dennis wirkt glücklich - aber nicht wegen dem Treffen mit dem Walhai: Der Gigant, so eindrucksvoll er auch sein mag, ist für ihn zum Alltag geworden. Doch 20 Meter weiter, von den anderen Tauchern noch unbemerkt, tummelt sich eine kleine Gruppe Delfine: Es sind Große Tümmler, die Delfinart, die schon jedes Kind als "Flipper" kennt. Es wirkt, als würden sie miteinander spielen.
Ab und zu taucht ein Delfin ab und reibt sich mit seiner Längsseite den Sandgrund entlang. Ob es auch Delfine von Zeit zu Zeit mal juckt? 30 Sekunden später hat die restliche Tauchgruppe den Riesen ebenfalls fast vergessen. "Wir haben hier fast immer Walhaie", wird Dennis nach dem Tauchgang erzählen, "und wir haben auch oft Delfine in der Bucht. Aber beide zusammen? Das ist schon Glück!"
Delfine sind intelligente Säugetiere, und wenn Taucher den Kontakt mit ihnen suchen, gibt es eine ganz einfache Regel: Bedränge sie nicht, bespaße sie! Verlieren sie das Interesse, sind sie schneller weg, als sie gekommen sind. Für einen Außenstehenden wirkt es skurril, was die Taucher nun machen: Sie versuchen, sich wie ein Delfin zu bewegen, sie schlagen Purzelbäume, sie stoßen komisch klingende Laute in ihre Atemregler. Aber es wirkt: Die Tiere kommen näher, stoßen Klicklaute aus, suchen fast den Körperkontakt.Gut zehn Minuten dauert das Schauspiel, in dem nicht ganz klar ist, wer hier nun wen beobachtet. Die Menschen die Delfine oder die Delfine die Menschen? Klar ist nur: Die Delfine sehen dabei deutlich eleganter aus.
Dennis könnte seiner Gruppe jetzt noch viel zeigen: die herrlich mit Hartkorallen bewachsenen Riffe mit ihrem großen Fischreichtum. Zackenbarsche von solch kapitalen Ausmaßen, wie man sie weltweit nur noch selten findet. Fische, die in farbenprächtigen Schwämmen leben und dabei deren Farben angenommen haben. Doch der zur Neige gehende Luftvorrat mahnt zum Rückzug - und schließlich ist morgen auch noch ein Tauchtag.
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Bildernachweis
-- Delphine frei im Meer springend: http://www.exzooberance.com/virtual%20zoo/they%20swim/dolphin/dolphin.htm
-- Delphin "Moko" in der Bucht Mahia Beach von Neuseeland:
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/31154898
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